Warum eigentlich … das und anderes.

das gute in kürze: in „genau“ 7 tagen und ca. 2 stunden sitzen franzi und ich im flieger auf dem weg nach bangkok via dubai. bemessene vier monate wird unser zuhause ein rucksack sein, der in franzis fall 45 liter (da passt sie ja nicht einmal rein) und in meinem 65 liter fasst. neben der uneinholbaren freude, alle von euch erhaltenen wasserstandsmeldungen, hochzeitsanzeigen, schmäh- und lobreden oder bloßen grußmails in ausführlichkeit zu beantworten, soll dieser blog uns die möglichkeit geben, von zeit zu zeit die kilometer oder wenigen schritte, die wir hinter uns gebracht haben, zu dokumentieren. im besten falle bringt euch das dann spaß und bewahrt uns davor, heimlich rundmails zu schreiben oder jemandem etwas 2x zu erzählen.

mal sehen. gute antworten, feste entscheidungen oder kühne entschlüsse sind nicht selten die folge nicht minder guter fragen. im besten falle dergestalter fragen, die, vom antworter, entscheider und entschließer selbst sich gestellt, über den tatkräftigen auch einen wachen und (selbst)kritischen geist offenbaren. zu der frage: „was nun?“ gehört jedoch zunächst in den wenigsten fällen ein nobelpreisträgerhirn.

die früh-, mid- oder endlifecrisisverdächtige „was nun“-konstruktion gehört natürlich der ausgangslage an, die zum ursprung der hier dokumentierten reise und damit auch keimling dieses blogs war (und ist). studium geschafft, etappenfahne geschwenkt, jetzt der sekt am abend und das kräftetanken für die morgige schwere pyrenäenetappe mit bergankunft … oder so ähnlich. fakt ist, franzi und ich haben (dank meines vermögens, dinge in die länge zu ziehen) anfang des jahres unser studium beendet. was nun?, kann vieles heißen. kein zweifel: was sich landläufig umbruch, neuanfang, übergang oder einfach nur berufseinstieg nennt, lauert irgendwo hinter der nächsten (oder gerade passierten) kurve. zeit für innovation, gewiss…

philosophy

aber die notwendigkeit, sich einen tanzbereich im gerangel um individuelle stanordvorteile zu verschaffen, war wohl der geringste unserer gründe, die zelte einzurollen und den großen bollerwagen nach bangkok zu buchen. vielleicht eher das verlangen, der übergang zu dem, was an das abzuschließende anschließt, möge so markant wie nur möglich sein. auf freiheit nicht knechtschaft folgen; und der „anstudierte“ weite blick sich nicht allzu schnell in die enge arbeitsmarktbedingter not(stands)lösungen zurückziehen. insofern ist der zeltabbau kein -abbruch, eher ein -aufbruch.

was von jetzt an, zuerst in schneller folge bis zum 07.04., dann wohl kaum mehr als wöchentlich oder seltener, nachkommt, ist alles, was mir (uns) wert erscheint, gelesen zu werden. ist dem nicht so, sagt es.

los geht’s.

Weglos

mz

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3 Antworten

  1. na dein bleibt ja nur noch: „allet jute“ zu wünschen und natürlich, dass ihr heil eure „früh-, mid- oder endlifecrisisverdächtige ‚was nun‘-konstruktion“ löst/überwindet/überflüssig macht.

    ich schau jedenfalls regelmässig vorbei, „dasch isch sischer!“

  2. Na dann wird es wohl die alte Dreiergruppe werden, die sich gegenseitig spieszt:). Meinst du das mit dem Wenn-es-langweilig-ist-sagt-es-tatsaechlich-ernst? Keine Sorge, ich find’s alles amuesant, war nur ob des Mutes baff. Ich will selten hoeren, wenn Leute langweilig finden, was ich schreibe. Gute Reise auch von mir, auch wenn ihr schon unterwegs seid.

  3. jaja die alte dreier kombo… ich kann ja an dieser stelle berichten wie es mir hier ganz alleine am männertag geht.. da wird mal ordentlich die sau rausgelassen, nich wie in den letzten jahren mit euch beiden pappnasen, sondern richtig, richtig!…

    jetzt wirds hier richtig amüsant…

    zuviel-zucker-heute-christoph

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