to veng chang und vientiane

der gang durch tor, ueber bruecke und in das land, von dem zumindest der lonely planet (wie lonely sind die denn?) sagt, es waere das bestgehuetete geheimnis suedostasiens … wer’s glaubt. auch wenn wir unsere ueberfahrt, wie es der „planet“ gebietet in selbstorganisation – mit tuk tuk, friendship-brueckenbus, visa upon arrival und tuk tuk nach vientiane – mit der prise abenteuer (und gut geeignet fuer den schmalen geldbeutel) versehen hatten, wurde uns schnell klar, das geheimnis ist raus. in bezug auf die travellerdichte unterscheidet sich vientiane nicht im geringsten von bangkok und dadurch, dass die stadt um einiges kleiner ist, begegnet man sich gar ungleich oefter. insofern ein echter alptraum. zudem bricht sich dort, wie fast ueberall, wo der dornroeschenschlaf kommunistischer isolation den schleichenden rueckzug antritt, der fortschritt bahn. soll heiszen: ueberall wird gebaut, mindestens die haelfte der straszen ist aufgerissen (nein, alex, das ist keine meiner ueblichen uebertreibungen, es ist wahr!), das gros der wats mit groszzuegigen „betonspenden“ wieder in „form“ gebracht und das dem „arc de triomphe“ nachempfundene monument „patuxai“ der lebendig gewordene hausgeist von marzahn – und ein hohn auf alles, was laos sein kann. ein verspeateter sieg fuer die franzosen will ich meinen. zudem ein bedenkenswerter: das ueberdimensionale toerchen (patuxai) wurde aus beton gegossen, der fuer einen neuen flughafen gedacht war. vielleicht ein letzter versuch, die rollende invasion zurueckzuschlagen. erfolglos, die bruecken kamen ueber den fluss, alle mit dem geld des westens.

anyway. here we were, here we go. schnellstens weg hiesz die devise, so blieb uns nur ein schneller run durch die stadt. ein paar wats, wieder menschen, die reflexion folgt nach. meine highlights (einige):

mekong river

der blick auf den mekong von der anderen seite. einmal hatte der giftige brite recht – auf der anderen seite ibefindet sich eigentlich das gleiche land, die grenze ist menschenwerk.

nationalsport

one of my favourites – der nationalsport laos‘: kataw. fuszballtennis oder -volleyball, ein wahnsinnshingucker…

laos auf und ab

und last but not least: der blick vom patuxai stellt die frage nach dem weg des landes. quo vadis lao?

jetzt sind wir schon in vang vieng, der tubing-city, die einen noch hoeheren travelleranteil hat und – ach ja: kein handynetz fuer uns, also keine bange …

mz

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