all the way back

laos hat uns wieder! nur eie nacht noch … hiess es am ende, nachdem wir nach hue zurueck gekehrt waren, um unseren „uebertritt“ zu organisieren. oder besser: organisieren zu lassen. die personifizierte einfachheit sollte es sein, 11 dollar pro nase und schon stehen wir in savannakhet. welch ein traum. den machen wir mit!

als wir wie kleine abgebruehte dauertraveller in hue aus dem bus stiegen, die gierige meute spielerisch hinter uns liessen – wir hatten ja schliesslich schon ein guesthouse, eben jenes, in dem wir kaum eine woche zuvor bereits so angenehm genaechtigt hatten. kaum erreichten wir die tuerschwelle, als laute und gesten der freude uns von der gesamten familie erreichten. treue wird hier wahrlich belonht, wo hotels tuer an tuer stehen…

einmal noch durch die strassen bummeln. doch das ticket war laengst gebucht, das geld abgezaehlt … ueberzaehliges wiord abends versoffen. soll heissen: eigentlich waren wir schon weg.

die nacht war kurz, um 5 klingelt der wecker, kurz vor 6 standen wir gestriegelt an der tuer. irgendwann, mehrere busse waren gekommen … und gefahren … hielten zwei mopeds vor der tuer. man hiess uns aufspringen und die zwei verwegenen duesten mit leeeicht ueberhoehter geschwindigkeit durch die stadt. irgendwo am noerdlichen stadtrand hielten sie an, einer fuehr davon – unser 22 $-ticket mit sich. doch er kam wieder. mit einer wild gestikulierenden frau, die uns kurzerhand zu einem minibus schleppte, der bereits mit vietnamesen vollgestopft war. klappe zu, weg waren wir. spaetestens als die erste „moneychangerin“ zustieg und versuchte, letzte dong aus uns zu pressen, war klar: die grenze ist nah. der bus, soviel war auch offensichtlich, fuhr zurueck nach hue. und wir?

nach ein paar ratlosen minuten, in denen wir uns an den bus klammerten, kam eine weitere frau (wieviele in diese story gehoeren? ich weiss es nicht …)  und verkuendete froehlich: i’m same, same like my friend hue … she saying two people coming … going lao, no pay“. na, das nenn ich service. sie schleifte usn auch gleich ueber die grenze, verschwand bei der passkontrolle, tauchte beim „visa on arrival“-schalter wieder auf … wie ein gespenst. riss uns die paesse aus der hand, reichte alles weiter. sag ich doch: service. als der grimmig blickende grenzbeamte (am arsch der welt) von uns 35 $ pro visum statt der offiziellen 30 verlanget – war sie nicht da. nachdem ich schon das entsprechende geld aus der tasche popeln wollte, fragte ich ihn vorsichtig durch die viel zu verspiegelte glasscheibe, warum das visum hier so viel mehr kosten solle, als in vientiane. er schaute mich nicht an, sagte aber nach ein paar sekunden kalt: „ok, 31 dollar …“ egal, ob das ein handelsangebot oder eine auskunft war, mir reichte es. geld wechselte den besitzer (mann, haben die den 50$-schein geprueft!) und wir hatten unseren stempel.

unsere eifrige begleiterin war wieder da, wollte auch noch ein bisschen gled tauchschen, war enttaeuscht ob unserer abfuhr (waren wir aber auch schlau, geld von unserem ersten laosabstecher mit ausgefuehrt zu haben …), und hockte sich zu einem schneckenmahl mit weiteren unidentifizierten freundinnen…

derweil regnete es in stroemen. irgendwann fragte sie uns, ob wir regenschirme dabei haetten. auf unser ja forderte sie uns auf, sie herauszuholen, wir gingen zum bus. unsere maentel versetzte sie in eine mischung aus erstaunen und belustigung. alle anderen auch.

wer ging, das waren wir, sie blieb. irgendwo im nirgendwo wollte man noch einmal unsere paesse sehen, dann leuchtete schon – oh, wie ersehnt – der alte, klapprige, blaue bus. nach fast einer stunde warten tauchte unsere unbekannte helferin noch einmal auf, bezahlte unsere tickets, versuchte ein letztes mal, uns zum geldwechseln zu ueberreden, erhielt eine weitere abfuhr unbd verschwand dann grusslos.

der rest ist kuerze – 6 stunden spaeter erreichen wir savannakhet, einen ueberdimensionierten asphaltsreifen am mekong, der sich aber durchaus noch einen teil charme erhalten hat und uns immerhin 2 tage bis hierhin unterhielt. laos, wir sind wieder da. die differenz zu vietnam, die eigener gedanken bedarf, is, wie sagt man, signifikant.

gute nacht. wir sehen uns in pakse.

mz

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2 Antworten

  1. Um es mit Rolf Zuckowski zu sagen:
    „Heute kann es regnen, stürmen oder schnein,
    denn du strahlst ja selber, wie der Sonnenschein.
    Heut‘ ist dein Geburtstag, darum feiern wir.
    //:Alle deine Freunde freuen sich mit dir.://“

    Oder auf eigene Weise:
    !!!ALLET JUTE ZUM BURZELTAG!!!

  2. Hallo Brüderchen,

    bisher bin ich im Lesen immer auf dem Laufenden geblieben. Nur zum Schreiben fehlte mir die Zeit.
    Das ist jetzt vorbei, denn ich hab das ultimative Geburtstagsgeschenk für dich: seit gestern bin ich staatlich geprüfte Fotodesignerin – horch horch!
    Also, ich drück dich – und Franzi natürlich auch – aber dir gebürt heute die grosse Ehre. Lass dich feiern in der Ferne und geniesst eure Tage.

    Auf bald.
    Kuss und Umarmung
    Katja

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