das land, aus dem das land seinen kaffee hat

so, lange nicht gemeldet und doch so viel internet. das, was man normalerweise zu haus macht, ist hier angesagt – reise buchen. da wir die letzten zwei wochen als aussteiger dahinvegetieren wollen – und das mit klasse – war inzwischen viel recherche angesagt. in @d@m’s internetcafe … welch innovativer name. nun ist es fast geschafft und ich will rechenschaft davon ablegen, dass dies nicht alles war, was wir derzeit treiben.

die fahrt von savannakhet nach pakse … mhm. endlich wieder local bus, endlich wieder das geklapper und geruckel alter busse, die bei uns nach 10 metern von der ersten streife aus dem verkehr gezogen wuerden. und das durch die unend … huestel … die gruenen weiten des „lao lowland“, wo die lao loum, die – wer weiss es? – , ja, die „lowland lao“ wohnen. von den annaehernd 100 bilder, die ich waehrend der, wie ich finde, schoensten busfahrt unserer bisherigen reise geschossen habe, will ich euch vorerst nur eines zukommen lassen. einer der vielen ausschnitte dessen, was man an laendlichem leben bestaendig am fenster vorbei ziehend sehen kann.

 reispflanzung

 in pakse angelangt – oder besser am northern bus terminal, der sich bezeichnenderweise km7-terminal nennt und dem entsprechend 7 km ausserhalb liegt –  gab es die fast schon uebliche, in laos jedoch ungewohnte rangelei um den tuk tuk-preis … doch schliesslich wurde man sich einig. so einig, dass sogar noch eine local frau auf unsere kosten mitfahren durfte. so macht man alle gluecklich!

die stadt selbst ist so verschlafen wie fast alle in laos – und doch geschaeftig. ein grosser markt, irgendwo im nirgendwo sich erstreckender strassen, die zwar wenig bieten … und in denen doch bestaendig neues entsteht, gehaemmert, gebaut und gelebt wird.

pakse

was sie schoen macht, ist schwer zu beschreiben. obwohl es nur wenig gibt, was man sich in der stadt selbst ansehen kann, so ist sie stets aufs neue jeden schritt wert. vielleicht ist es das bewusstsein, dass diese stadt, die als „sammelzentrum“ des auf dem nahe gelegenen bolaven plateau angebauten kaffees dient. und auch wenn es orte in dieser stadt gibt, an denen der kaffee genauso beschissen ist, wie anderso, so trinkt man seinen morgendlichen „kah-fe lao“ doch mit dem wissen, dass es sich um einen der besten der welt handelt. v.a. wenn man ihn in einem der cafes trinkt, die besitzern von kaffeeplantagen gehoeren und dadurch fuer extraklasse garantieren …

oder vielleicht ist es das besondere der stadt, dass jenes plateau immer zugegen ist, immer seinen hohen aber flachenumriss an den horizont zaubert – und so an abenteuer in der ferne (hoehe wie weite) denken laesst. dass es die auch fuer uns gab, will ich morgen erzaehlen …

mz

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Eine Antwort

  1. Euer gegenwärtiger Ort scheint bei maps.google.de auf den ersten Blick irgendwo im Nirgendwo zu liegen.
    Und dann habe ich das Satellitenbild dazu geschaltet und war beeindruckt. Was ich zuerst für eine Einöde zwischen den Ländern hielt, scheint ein richtiges Zentrum, fast schon ein Metropole der asiatischen Welt zu sein. Direkt mit Flughafen und einer weitläufigen Siedlung.
    Ich bin richtig gespannt, welche Photos du von diesem Ort am Ende eurer Reise nach Hause trägst.

    Ich wünsche euch noch ein paar erholsame Tage und weiterhin eine spannende Reise.

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