wenn leute 27 werden …

… keine ahnung, was sie dann tun.

ich jedenfalls – und die franzi mit mir -, wir nahmen uns etwas schoenes vor. klar, in der ferne kann zum einen alles schoen sein und zum anderen kann man sich das schoene nicht aus der nase ziehen, sprich: herzaubern. aber nach so vielen wochen (ganz ehrlich, seit ein, zwei wochen hab ich den ueberblick verloren …) wissen wir schon um ein paar „schoen“-garantien. eine davon ist – zumindest fuer mich – die entdeckungsreise auf dem moped. es muss zwar nicht immer die nord-sued-durchquerung des landes sein, jede tour, je langsamer um so besser. weil auch ich dann was sehe.

das machte die entscheidung leicht, da es zudem in der umgebung von pakse eine anzahl doerfer gibt, die in den augen von leuten, die es wissen sollten (huestel … lonely planet), eine blick wert sind. rauf aufs bike und ….. haaaaalt! man ist hier vorsichtig. nicht nur bekommt, wer ein busticket – etwa von savannakhet nach kase – kauft, einen umfangreichen bogen papier an das kleine billet getackert, welches darueber auskunft gibt, dass man … oder besser die hinterbliebenen … im falle des eigenen ablebens (in folge eines busunfalls) von der busgesellschaft satte 35.000.000 KIP ausgezahlt bekommt. immerhin satte 1.750 euro. auch dasausleihen eines mopeds ist mit nicht unerheblichem aufwand verbunden … unterschriften, fuehrerschein etc. … und ein helm:

 rosa helmet

 derart gut ausgestattet machten wir uns nach einem ausgiebigen fruehstueck auf den weg nach ban sapphai, ein dorf ein paar kilometer noerdlich, wo man … den eingeborenen an sich … am webstuhl … in urspruenglicher pose … nein. ein dorf aus holzhaeusern, zwei wats, ein paar holzverschlaege, in denen seidenstoffe auslagen – und ein hund, welcher uns die ganzen zwei stunden unserer dorfwanderung nicht mehr von der pelle wich. auch nicht, als wir durch ein wat schlendernd von einem in vientiane lebenden touristguide in ein gespraech verwickelt wurden. seine eroeffnungsfragen drehten wir geschwind um und nutzten die chance, den freundlichen lao ueber den buddhismus – und seine spezifische laotische form (naja, was eben zu erfahren war) – auszuquetschen. der ewig knipsige matthias bekam sogar eine erlaubnis (eine der wenigen, denen tausende bilder gegenueberstehen. ich schaeme mich … ein wenig), den onkel unseres gespraechspartners zu fotografieren. ohnehin wuerdevoll aussehend nahm dieser noch haltung an, wer kann da schon widerstehen…

ban sapphai moench

die ganze „bande“ von novizen konnte ich mir natuerlich auch nicht entgehen lassen, aber ein paar kostbarkeiten muessen natuerlich auch noch uebrigbleiben.

damit nicht genug setzten wir uns daraufhin einen wasserfall auf den „speiseplan“ … der sich allerdings ob der gerade erst einsetztenden regenzeit noch als ein kleines plaetschern denn ein rauschen erwies. immerhin waren so die felsen, ueber welche mit sicherheit in einigen wochen wahre wassermassen sich ergiessen, noch zu erklettern …

kleiner fall

weniger wasser bedeutete in diesem fall jedenfalls einen freien blick auf franzi, die sich statt mit mir in die (halb)tiefen des wasserfalls zu kraxeln lieber mit den picknickenden locals unterhielt – dabei jedoch die vielen einladungen ablehnen musste, an diversen koestlichkeiten zu knabbern. der empfindliche magen, die arme.

doch unser essen, das kann ich sagen, war keinen deut schlechter und kein bisschen weniger exotisch – fuer laotische verhaeltnisse. im hoch gelobten delta coffee (wieder mal lonely planet) liess sich – ungeachtet des sparsam anmutenden namens – hervorragend italienisch essen. und was waere einem geburtstagsessen angemessener als die kostbarkeiten fremder kueche in fremden landen? guten abend.

mz

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