dusty, bumpy … good morning cambodia

das ist, wie stets, ein gemisch all dessen, was innerhalb der letzten stunden oder tage den nerv besessen hat, auf uns hereinzustuermen – und das glueck, haengen zu bleiben. irgendwann mussten wir ja siem reap verlassen, auch wenn es noch so gemuetlich, und das essen in der „khmer kitchen“noch so lecker war. schliesslich wollten wir kambodscha sehen. und wenn wir eines vorher wussten, dann, dass es jenseits der monumentalbauten angkors und seiner satelitenstadt siem reap noch vielmehr davon zu sehen gibt …

anfangs v.a. das (sorry, die bilder muessen diesmal klein sein, nicht jeder rechner hat das richtige equipement und ich kann nicht jedesmal eins runterladen, da werden die immer so sauer… einfach maus drauflassen, es macht sich gross):

staubstrasse

und diese strasse sieht nicht nur durch die scheibe staubig aus. nach den sechs stunden fahrt entlang einer strasse, die dank „umsichtiger“ verkehrspolitik einer airline (die zufaelling das monopol auf die strecke bangkok-siem reap haelt) einfach nicht besser werden will, war an uns so ziemlich alles staubig…

doch das ewig frisch  geputzte auge liess sich natuerlich nichts, aber auch gar nichts entlang der strasse entgehen…

warum z.B. wirft man den asiaten immer mangelnde effizienz vor, frage ich mich? angesichts eines solchen gefluegeltransporters, der einen ganzen 3,5-tonner einspart:

bamm gefluegel

zudem hat die weite v.a. eines zu bieten: weite. nach so vielen wochen laos, in welchen zumindest in ahnbarer ferne stets ein berg ueber land, leute und schicksal wachte, ist das platte land geradezu ein historisches fanal: hier wurde alles niedergewalzt… naja, oder es ist einfach flach:

battam radler

was uns dann in battambang erwartete, schliesst viele luecken, die bislang noch offen waren. obwohl die zweitgroesste stadt kambodschas, ist battambangs zentrum eher gemuetlic, erstreckt sich entlang eines flusses und kann dem suchenden auge des verwoehnten touristen mit einigen zauberhaft (halb) verfallenen kolonialbauten aufwarten. keine frage, jenseits der 3-4 hauptstrassen zeigen sich noch andere bilder, doch mehr als das wache bewusstsein davon haben wir uns nicht gegeben. die bittere armut groser teile der bevoelkerung schleicht auch so auf traurigen und baren sohlen durch die strassen und haelt schwielige haende auf. da war doch was. wo wren diese scharen in siem reap? nun, die tourist police wird ihren teil schon getan haben, um den genuss ungestoert zu lassen…

kein kluges wort findet den anschluss an froehliches terrain, darum breche ich einfach ungehobelt durch. neben allem, was das land schuettelt, ist das froehliche gemuet ein unbezahlbares gut. bestaendig muss man sich froehlichen gruessen, interessierten fragen oder einfach nur laecheln“erwehren“. das schliesst viele luecken, auch wenn es manches nie schliessen kann. man ist und bleibt tourist, vielleicht kehrt man eines tages mit einer aufgabe zurueck – und dann einem anderen (selbst)bewusstsein -, doch bis dahin muss man mit sich selbst ringen. ist man heils(und dollar-)bringer oder ausbeuter zweiter garnitur?

schon wieder eine luecke. macht nichts. die zeit rennt ohnehin. morgen rasen wir auf der wohl letzten ueberlandstrecke nach phnom penh, eine stadt, die, wie unser letzter gastgeber aus eigener erfahrung zu berichten wusste, sich irgendwo ziwischen westlicher metropole und europaeischem mittelalter bewegt…

doch dem fotografisch gierigen auge bot sich auch in battambang erregendes…

die nie langweilig werdende moenchische eleganz – bis in den sonnenschirm:

battam moenche

dazu eine farbenfreude, vor der vieledisneyworlds die segel streichen wuerden…

battam wat

und, last but not least, einen sonnenuntergang, der sich – ich schwoere, das bild ist unbearbeitet – von unserer trauminsel nur schwer wird ueberbieten lassen…

battam sunset

so long marianne…

mz

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Eine Antwort

  1. weil in Kommentarstimmung: Das letzte Photo bringt mir eine Theorie meiner Mutter in den Sinn, dass in es in unterschiedlichen Regionen unterschiedliche Wolkenhimmel gibt, sowohl was die Höhe der Wolken als auch was deren Form angeht und ich finde es wieder einmal bestätigt.

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