new beginning

in der tat ist mein letzter eintrag einige zeit her. lang genug um anzunehmen, der urheber dieses blogs sei ausgestorben, -gewandert oder -getrocknet. au contraire! noch immer hier, noch immer ohne stimme, die mir auch während unserer zeit in asien nur die fülle der ereignisse verliehen hatten. sie ist sicher hier, das weiß ich, aber anstatt der festen, tippfesten stimme fließt zumeist das dazwischen in die zeilen, das füllt, während ich auf die bedeutung warte.

derweil habe ich beschlossen, dass das nichts bedeutet, dass nichts bedeutet. klar soweit?

was wiederum bedeutet, dass ich schreibe, um mir selbst auf der spur zu bleiben – und dem sinn. der sicher nicht nur vor mir davonläuft, sondern auch dem ein oder anderen abhanden gekommen ist. bis auf jene vielleicht, die ihn nicht brauchen – ich glaube nicht so recht, dass jene, die nicht nach ihm suchen, dem bild des edlen dulders in der moral entsprechend, von ihm im gegenzug „frei haus“ aufgesucht werden; blödsinn! – und die, die sich in seinem besitz glauben: einbildung ist eine gewaltige macht und es stimmt wohl, manchmal kann man zwischen sinn und seiner einbildung nicht unterscheiden – doch was macht es, wenn es wirkt? anyway …

es soll wieder etwas werden, das wollte ich sagen. wen ich ein wenig neugierig machen kann, auf meinen „selbstwunsch“, mir und den dingen, die mir begegnen, einen platz zu geben, der sich jenseits meines hirns befindet, der sei hiermit eingeladen, öfter vorbei zu schauen, sich ein rss feed (?) auf meine seite zu besorgen, um keine der spannenden folgen zu verpassen. eins der wenigen versprechen, die ich zu geben gewillt bin: es wird spannender werden, als es heute ist. schließlich spät genug – und „die parteien in brandenburg“ haben mich heute ausgelaugt; … bücher können ein segen und eine qual sein.

ehe ich es vergesse: bilder sollen hier auch eine wichtige rolle spielen; schließlich knipse ich zu gern. allerdings ist ihre platzierung keineswegs unabdingbar folge eines illustrationswillens; entsprechend den grundsätzen der bedeutungsguerilla ist vielmehr grundsätzlich vom gegenteil auszugehen. was bild ist, bildet nicht!

guerre

so far, see you, mz

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